Den Mann im Mond gibt es wirklich. Er sitzt da rum und tut ganz normale Dinge. Steht auf, holt sich einen Kaffee, setzt sich, schließt die Augen, schlürft genüsslich. Dann liest er Zeitung oder blättert in seiner Post. Manchmal ist ihm langweilig. Dann holt er sein Fernglas und schaut in die Gegend. Ab und zu sieht er auch die Erde. Dann freut er sich über das viele Blau und Grün. Und wenn er genau hinschaut, sieht er viele bunte Punkte, die sich scheinbar völlig ungeordnet bewegen. Wenn er richtig viel Langeweile hat, sucht er einen Fleck, holt ihn ganz nah ran und fängt an zu lachen. Heute zum Beispiel liegt einer von diesen komischen Punkten im Bett und weint, weil ein anderer Punkt mit einem wieder anderen Punkt woanders ist. Ha, ha, ha, denkt sich da der Mann im Mond, sind die doof. Wenn die wüssten, was ich gerade auf der anderen Seite gesehen habe. Das Grün verschwindet nämlich. Irgendwo verschwinden auch ständig Punkte. Manche schlagen sich, manche fliegen und werfen dabei etwas ab. Und der Punkt da unten im Bett, der hat keine Ahnung. Tja, sagt sich der Mann im Mond, da wende ich mich lieber ab. Spricht's und setzt sich wieder.