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Kurzdarstellung BJS

Das Bundesjugendschreiben - ein seit 1974 jährlich durchgeführter Wettbewerb - wird von der Deutschen Stenografenjugend zentral organisiert, aber dezentral von den örtlichen Stenografenvereinen, Schulen und anderen Bildungseinrichtungen durchgeführt.

 

Sinn des Bundesjugendschreibens ist es, Jugendliche in den oftmals als Hobby betriebenen Disziplinen “Kurzschrift”, ”Tastschreiben” und ”PC-Schreiben” durch diesen Großwettbewerb zu noch besseren Leistungen anzuspornen. Denn stets haben Jugendliche, die Steno und/oder Tastschreiben beherrschen, in der Schule, im Studium, im Beruf, bei der Ausbildungsplatzsuche oder im Privatleben die besseren Chancen.

 

Teilnehmen können Jugendliche und Erwachsene. Damit Altersunterschiede entsprechend berücksichtigt werden, gibt es sieben Altersklassen, aus denen die Besten auf Bundes- und Länderebene ermittelt werden. Erwachsene nehmen außer Konkurrenz teil.

 

Die Deutsche Stenografenjugend möchte gern auch körperbehinderte Jugendliche in ihre Aktivitäten - so auch beim Bundesjugendschreiben - einbeziehen. Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Einrichtungen der Behindertenhilfe (Blindenschulen, Schulen für körperbehinderte Jugendliche usw.) und behinderte Jugendliche, die Regelschulen (Haupt-, Real-, Berufsschulen und Gymnasien) besuchen, werden gesondert berücksichtigt und die Ergebnisse getrennt ausgewertet.

 

Der Kurzschriftwettbewerb sieht eine stenografische Aufnahme von 3- bzw. 5-Minuten-Ansagen in 40, 60, 80, 100 und 120 Silben/Minute vor, die in Langschrift zu übertragen sind, wobei nur die Richtigkeit der langschriftlichen Übertragung gewertet wird. Für die ganz Schnellen wird 8 bzw. 10 Minuten in steigender Geschwindigkeit von 60 bis 130 (Grundklasse), 100 bis 205 (Praktikerklasse I) und 160 bis 300 (Praktikerklasse II) diktiert, wobei mindestens die ersten drei Minuten der Aufnahme in Langschrift zu übertragen sind.

 

Beim Tastschreiben wird ein Text 10 Minuten lang von einer Vorlage abgeschrieben. Erfolgreich ist, wer viele Anschläge mit wenig Fehlern schafft. Außerdem gibt es hier noch einen Mannschaftswettbewerb in Form eines Staffelschreibens.

 

Beim Wettbewerb Textbearbeitung (früher Autorenkorrektur), der erstmals 1996 angeboten wurde, werden 10 Minuten lang an einem vorgegebenen Text (von Diskette geladen) die in einer Vorlage angegebenen Veränderungen vorgenommen. Veränderungen sind z. B. das Löschen, Einfügen oder Ersetzen von Textteilen, Umstellen von Wörtern oder Absätzen, Hervorheben von Textteilen durch Fettschrift, Unterstreichungen, Rahmen, Einrückungen usw.

 

Der seit 2014 angebotene Wettbewerb Tabellenkalkulation besteht aus der Eingabe, Verarbeitung und grafischen Darstellung von Texten und Zahlen in einem Tabellenkalkulationsprogramm. Die Aufgaben für die Tabellenkalkulation sind aus einer Aufgabenstellung zu entnehmen. Die Aufgabenstellung ist unterteilt in drei Teile. Im ersten Teil, Eingabe und Formatierungen, werden die notwendigen Daten in die Tabelle eingetragen und formatiert. Im zweiten Teil, Gleichungen und Formeln, werden Berechnungen auf Basis der eingegebenen Daten durchgeführt und dargestellt. Und der dritte Aufgabenteil, Diagramme, beschäftigt sich mit der grafischen Darstellung der berechneten Werte und deren Formatierung.

 

Für erfolgreiche Arbeiten erhalten die Teilnehmer Leistungsurkunden. Die Bundesbesten aus allen Disziplinen werden zu einer besonderen Siegerehrung eingeladen, die während der ersten Jahre des Wettbewerbs in Bonn stattgefunden hat und mit einem Empfang im Bundesministerium für Jugend, Familie und Gesundheit verbunden wurde. In den letzten Jahren sind wir dazu übergegangen, die Siegerehrung in verschiedenen Städten Deutschlands durchzuführen, um den Jugendlichen die Gelegenheit zu geben, auch weitere sehenswerte Orte im eigenen Land kennen zu lernen.

 

Im Jahr 2016 beteiligten sich mehr als 10.062 Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene am Bundesjugendschreiben, wiederum ein Beweis für die Beliebtheit und Anerkennung dieses nunmehr seit 43 Jahren bestehenden Wettbewerbs.

 

Eine ausführlichere Historie zur Entstehung des BJS (43 kByte, PDF)



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