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< 50 Jahre Arbeitskreis Zentraler Jugendverbände e. V. (AzJ)
Mittwoch, 24. Juni 2009 20:35 Alter: 8 Jahr(e)

Von: Peter Flühr

Siegerehrung des Bundesjugendschreibens 2009 in Mainz

Es herrschte über das ganze Wochenende eine ungezwungene Atmosphäre und doch erwarteten alle am 21. Juni voller Spannung die Geschehnisse im Jugendgästehaus in Mainz.




Bundessieger und Ehrengäste nach der Siegerehrung

Die Bundesjugend für Computer, Kurzschrift und Medien (BJCKM), die Jugendorganisation des Deutschen Stenografenbundes, lud die Bundessieger des 36. Bundesjugendschreibens – inhaltlich standen die Kategorien Kurzschrift, Tastschreiben, Autorenkorrektur und Staffelschreiben im Mittelpunkt – zu einer Feierstunde ein. An dem dezentralen Wettbewerb nahmen, aufgeschlüsselt in sechs Altersgruppen, annähernd 20 000 junge Schreiberinnen und Schreiber teil. Die Siegerliste umfasst eine Palette von Städtenamen, die identisch ist mit den Namen der beteiligt gewesenen Schulen (238) und Vereinen (50), so von Buxtehude über Bad Bentheim und Breckerfeld bis nach Korbach oder Regensburg.

Am Sonntagmorgen waren unter den Ehrengästen: Hannelore Schindelasch, Präsidentin des Deutschen Stenografenbundes, Vizepräsident Jürgen Deimann, Ehrenpräsident Gregor Keller, übrigens einer der „Gründungsväter“ des populären Bundesjugendschreibens, Gertrud Thaumüller, die Vorsitzende des Pfälzischen Stenografenverbandes, sowie Peter Dincher, Abgeordneter des Landtages von Rheinland-Pfalz. Er lobte und würdigte die hervorragenden Leistungen, die mit einem hohen Maß an Konzentration und „sehr viel Fleiß“ einhergingen, gratulierte den Bundessiegern und zeichnete persönlich die Besten mit Urkunden aus. Die Erfolgreichsten der Erfolgreichen erhielten neben einem Ehrenteller des Pfälzischen Stenografenverbandes auch von Sponsoren zur Verfügung gestellte Präsente. Beeindruckende Ergebnisse im schreibtechnischen Bereich vollbrachten Behinderte. In diesem Jahr waren es 162 Teilnehmer.

Die Bundesjugend war bereits im Frühjahr anlässlich ihrer Bundesdelegiertenversammlung in Mainz, und noch früher, nämlich 1953, fand in der Landeshauptstadt der 17. Deutsche Stenografentag mit über 1900 Beteiligten statt, woran Gregor Keller in seinem Vortrag erinnerte, und vor nunmehr 55 Jahren wurde im Kurfürstlichen Schloss die Deutsche Landesgruppe der „Intersteno“ gegründet. Weiter in die Vergangenheit führte die Erwähnung von Johannes Gutenberg, Erfinder des Buchdrucks mit beweglichen gegossenen Lettern. Selbstverständlich stand der Besuch des Gutenberg-Museums auf dem Programm der Nachwuchsschreiber. Mit neuzeitlichen Schriftzügen hingegen war das Plakat „Mainzer Johannisnacht“ gestaltet. Der Bummel über das Stadtfest bot sich geradezu an.

Bundesjugendleiter Jochen Schönfeld musste seine Teilnahme aus familiären Gründen absagen und hatte dafür seinen Stellvertreter agieren lassen. Tim Schäck machte seine Sache prima. Er vertrat überzeugend die Belange der Stenojugend, leitete zügig die Siegerehrung und erwies sich außerdem als ein souveräner Moderator der eineinhalbstündigen Veranstaltung. Der abschließende Dank galt den vielen Helferinnen und Helfern, die zum Gelingen des Bundesjugendschreibens 2009 beigetragen haben.



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