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Dienstag, 21. Juli 2009 15:16 Alter: 8 Jahr(e)

Von: Klaus Hübner

Sommerfreizeit der Computerjugend

Erlebnisreiche Tage im Ostseebad Warnemünde




16 Jugendliche und Erwachsene erlebten in der ersten Sommerferienwoche während einer Sommerfreizeit der Bundesjugend für Computer, Kurzschrift und Medien abwechslungsreiche Tage in Warnemünde/Ostsee und Umgebung.



Der Beginn der diesjährigen Sommerferien bedeutete für 16 Jugendliche, Erwachsene und eine Familie des Stenografenvereins Wunstorf sowie aus Butzbach-Ebersgöns (Geschäftsstelle der BJCKM) die Ferienfreizeit der Bundesjugend für Computer, Kurzschrift und Medien im Ostseebad Warnemünde. Unter der Leitung und detaillierten Vorbereitung vom Jugendbildungsreferenten Klaus Hübner, unterstützt bei der Durchführung von Diplom-Sozialpädagoge Klaus Keller, erlebten die Teilnehmer sportliche und relaxte, aber auch interessante, aufregende und lehrreiche Tage bei allerbesten Rahmenbedingungen.

Basis und Ausgangspunkt aller Aktivitäten und Ausflüge war die 5-Sterne-Jugendherberge (alle Zimmer mit Dusche/WC, Wahlmenü und weiterem Komfort) mit direktem Strandzugang zum weißen, herrlichen Sandstrand. Zahlreiche Ausflüge sorgten für ausgefüllte Urlaubstage, bei denen auch das Strand- und Nachtleben nicht zu kurz kam.

Während eines Stadtrundgangs durch die Seebad- und Hafenstadt Warnemünde waren alle Teilnehmer sichtlich beeindruckt vom pulsierenden Treiben rund um den alten Leuchtturm, von dem man einen tollen Ausblick auf die Stadt und die Ostsee bis hin zu Rostock hatte, am "Alten Strom" mit seinen vielen Verkaufsständen mit Schmuck über Kunsthandwerk bis hin zu leckerem Räucherfisch. Der Höhepunkt war jedoch der neue Pier 7 am Passagierkai, an dem fast jeden Abend mindestens drei mächtige, bis zu 300 Meter lange, Luxuskreuzfahrtschiffe mit Hafenfest und Höhenfeuerwerk verabschiedet wurden. Viele interessante Informationen über einen der vielseitigsten Seehäfen Deutschlands mit zwei der modernsten Werften der Welt, die vor Anker liegenden Fracht- und Spezialschiffe, den neuen Yachthafen "Hohe Dühne" mit Residenz sowie eine Menge Wissenswertes über die Hansestadt Rostock, die Ostsee, die Seefahrt und die Fischerei bekam die Gruppe vom Kapitän der Hafenrundfahrt erzählt. Ein einmaliges Erlebnis war der Besuch des IGA-Parks mit seiner Historischen Bootswerft im Freigelände und das Schiffbau- und Schifffahrtsmuseum an Bord eines echten 10.000-Tonnen-Hochseefrachters. In den Laderäumen des ehemaligen Frachtschiffes konnte man in die Welt und Geschichte der Seefahrt und des Schiffbaus eintauchen. Mehr als 12.000 Ausstellungsstücke repräsentieren die Entwicklung des Schiffbaus, die mit den Slawen (Einbaum) beginnt und in die computergesteuerte Fertigung moderner Großwerften endet. Spüren und riechen konnten die Jugendlichen die Schifffahrt in den original erhaltenen Räumen, wie Brücke, Mannschaftskabinen, Bordhospital und den Motor- und Maschinenraum. Zum Abschluss des Tages genoss man im Weidendom des IGA-Geländes noch eine super dargebotene Gesangs- und Tanzdarbietung West-Afrikanischer Lebensfreude. Das bunte Treiben in einer maritimen Großstadt verfolgte man beim ausgiebigen Shopping und Bummeln in der historischen Innenstadt Rostocks mit ihren neuen Einkaufszentren und am ehemaligen Hafen der Hansestadt mit den alten Speichergebäuden und dem neuen Hanseatic-Center.

Auch sportlich war man gut unterwegs: Eine Wanderung auf Sandwegen durch den Wald entlang des Hochufers der steil abbrechenden Küste und ständigem Blick auf die Ostsee führte auf die Terrasse eines Ausflugslokals, auf der man sich bei einem traumhaften Sonnenuntergang einen leckeren Eisbecher schmecken ließ. Der sportliche Höhepunkt war jedoch die Halbtages-Radtour, die fast 40 Kilometer durch Hochwald, Felder und Wiesen, vorbei am Seeheilbad Heiligendamm (G-8-Gipfel-Stadt 2007) und Bad Doberan mit seiner mächtigen Kirche, der Dampfeisenbahn "Molli" und der Trabrennbahn führte. Stolz über die sportliche Leistung auf den wahren "Drahteseln", kehrte die Gruppe trotz Starkregen am Ende und gebrochenem Schutzblech, völlig durchnässt aber wohl gelaunt in das Jugendgästehaus zurück, wo nach einer heißen Dusche ein ausgezeichnetes Abendessen wartete.

Natürlich erkundete die Gruppe auch das Strandpromenaden- und Nachtleben von Warenmünde, das mit Beach-Parties, Sport-Events, Live-Musik und Konzerten für alle Generationen etwas zu bieten hatte. Am weißen Sandstrand war nicht nur Faulenzen angesagt: Beim Beach-Volleyball, Aerobie-Frisbee, Nerf-Vortex und Speedminton kamen alle ins Schwitzen. Besonders groß war die Schadenfreude bei den Zuschauern am Strand, als das Boot, an dem die mit Jugendlichen beladene Banane hing, eine Kurve fuhr und durch die Fliehkraft alle auf die "harte" Wasseroberfläche fielen. Riesen Spaß hat es trotzdem gemacht.

In Pausen oder auch abends nutzte man das große Sport-Angebot (Tischtennis, Badminton usw.) auf dem weitläufigen Gelände der Jugendherberge und auch Karten- und Würfelspiele (Uno, Kniffel, Mau Mau und Schwimmen) erfreute sich ständiger Beliebtheit. Angesteckt durch die musikalische Begleitung von Marius Hübner und Klaus Keller auf der Gitarre, sangen nicht nur die Jugendlichen die Texte aktueller Charthits, Oldies, Rock & Popsongs, sondern auch die anwesenden Mitglieder anderer Gruppen und Familien stimmten in den allabendlichen Gesang mit ein; zur Freude der Studentin an der Bar des Jugendgästehauses, die ständig für Getränkenachschub der durstigen Kehlen sorgte.

Ausgiebige Gespräche über Themen, die die Jugendlichen interessieren (Schule, Ausbildungsplatzsuche, Wohlstandsvernachlässigung, Freundschaft, Familie usw.) wurden vom Leitungsteam geführt. Besonders erwähnenswert ist es, dass die Jugendlichen sehr verantwortungsbewusst und diszipliniert mit den auferlegten Regeln und ihrer Freiheit umgegangen sind. Nicht nur dies führt dazu, dass die BJCKM auch im nächsten Jahr wieder eine Sommerfreizeit an der Ostsee durchführen wird.



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