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< 15 Tage-Sommerfreizeit im Feriencamp Zelena Laguna bei Porec (Kroatien)
Montag, 23. August 2010 07:37 Alter: 7 Jahr(e)

Von: Klaus Hübner

Sport, Spaß und tolle Erlebnisse non stopp im Fun & Action Camp im Sportpark „youtels“ in Abtenau (Österreich)

“Das war der härteste Tag in meinem Leben“, Zitat einer Teilnehmerin, beschreibt mit einem Satz den Erfolg und Verlauf des 5. Fun & Action Camps der Bundesjugend für Computer, Kurzschrift und Medien im Sportpark „youtels“ Abtenau/Österreich.




21 Teilnehmer erlebten am Ende der Sommerferien abwechslungsreiche Tage im Fun & Action Camp im Sportpark „youtels“ in Abtenau, eine Veranstaltung der Bundesjugend für Computer, Kurzschrift und Medien.

Unter der Leitung und detaillierten Vorbereitung des Bildungsreferenten Klaus Hübner mit Unterstützung von Schulsozialarbeiter Klaus Keller und Michael Weide, erlebten 18 Kinder und Jugendliche aus Ebersgöns und Umgebung abwechslungsreiche, schweißtreibende, sportliche Tage bei schönem Wetter, die zum Ziel hatten bei viel Spaß und Sport das Selbstbewusstsein, die Leistungsbereitschaft und die Selbsteinschätzung zu steigern und somit die Persönlichkeitsentwicklung der Mädels und Jungen voranzutreiben.

Basis und Ausgangspunkt für alle Aktivitäten und Ausflüge war das Jugendsporthotel „youtels“, mitten im Wald am Lammerfluss gelegen, mit eigenem Strand und einem Sportteich mit Slackline, Rutschbahn, Kletternetz und Stegen zum Springen ausgestattet. Außerdem gab es im 11 ha großen Sportpark alle erdenklichen Einrichtungen wie die ständig belagerte Trampolinanlage, Beachvolleyball-, die neue Fußball- und Tennishalle, Inline & Skaterpark mit Halfpipe, Badmintonnetz, Basketballanlage und natürlich Tischtennis. Beschallt wurde alles tagsüber durch die Open-Air-Disco mit den neuesten Charthits. Die vielseitigen Buffets, Softdrinks und Obst kostenlos rund um die Uhr, sorgten für die nötige Kalorien, -Vitamin- und Mineralienzufuhr, welche die Jugendlichen nach den sportlichen Betätigungen reichlich nutzten. Besondere Highlights waren das Ritteressen, hier bediente der Herbergsleiter persönlich die über 220 Gäste in Ritterrüstung und man durfte nur mit den Fingern essen, zur Freude der Kinder und Jugendlichen sowie ein Grillabend an der Grillhütte, bei dem man es schaffte alle in kürzester Zeit satt zu bekommen. Ein Lob an das Küchenteam! Überhaupt haben es alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Hauses geschafft eine ständig vorhandene positive Stimmung aufzubauen und zu halten, nicht zuletzt durch den immer zu hörenden Spruch: „Wir freu’n uns!“.

Gemeinsam mit den Outdoor-Unlimited-Guides erlebte man die „Sun & Fun Events, wie das Klettern in einer großen Kletterhalle mit jeweils zwei Schwierigkeitsstufen, das so manchen Teilnehmer ins Schwitzen und an seine körperlichen Grenzen brachte. Lustig sah es aus, wenn man in einen überdimensionalen Schaumgummianzug gesteckt wurde und beim „Sumoringen“ den Partner entweder von der Matte oder umstoßen musste. In je einer Winner- und Looserrunde wurden in zwei Altersgruppen die Endpaarungen ermittelt. Bei den Kindern besiegte Florian Beppler-Alt (Ebersgöns) im Endkampf Philipp Erbe (Hoch-Weisel) und im Kampf um den 3. Platz konnte sich Sophie Edelmann (Oberkleen) gegen Theresa Beppler-Alt („Der Kampfzwerg aus Ebersgöns“) behaupten. Bei den Jugendlichen gewann Alexander Schütz (Ebersgöns) den Endkampf gegen Alexander Stoll (Kirch-Göns) und Anke Buchholz (Gambach) konnte Marius Hübner (Ebersgöns) auf die Matte zwingen und sich somit den 3. Platz sichern. Eine Riesengaudi für die Zuschauer war es allemal.

Allen Mut zusammennehmen musste man sich beim „Zipline“, bei dem man mit einem Partner, sicher angeseilt aus dem 3. Stock der Jugendherberge erst in die Tiefe springt und dann ca. 150 m an einem Drahtseil gleitet, hin bis zu einem Guide, der die Teilnehmer sicher einfing und über eine fahrbare Treppe auf den festen Boden brachte. Manchen ist der Schreck bis in die Hose gerutscht, überlebt haben es aber alle. Besonders viel Spaß bereitete die rasende Abfahrt auf der Sommerrodelbahn, die aufregendste Österreichs. Höhepunkte waren die drei Halbtags-Outdoor-Module dieser Erlebnisfreizeit in den Bergen: Beim „Tubing“ fuhr man, eingepackt in einen Neoprenanzug und Helm, ausgerüstet mit einem prall aufgeblasenen Schlauch und einem Paddel, 4 Kilometer den unteren Lammerfluss hinunter. Brenzlig wurde es beim Umschiffen der Felsen im Flussbett sowie beim Bezwingen der „Strömungen“, das jedoch von fast allen hervorragend gemeistert wurde.

Teamarbeit, gegenseitige Rücksichtnahme und Unterstützung waren beim „Canyoning“ angesagt. Gemeinsam mit zwei erfahrenen Guides stieg man das Bachbett des Aubachs, ein Nebenfluss der Lammer, mal schwimmend, mal bis zur Brust im Wasser, mal über Felsen hinauf bis zu drei gewaltigen Wasserfällen. Hier konnte man die ganze Kraft der Naturgewalten erkennen, die hier ihre Spuren, insbesondere bei der Schneeschmelze, hinterlassen haben. Highlights waren die Sprünge von 2 – 7 m hohen Felsen in die Wasserlöcher und das tief gegrabene Becken des großen Wasserfalls. Am Ende waren alle völlig geschafft, aber glücklich, so etwas erlebt zu haben. Eine große körperliche Herausforderung für die jungen Sportler war die 3-stündige Bewältigung des vielfältigen Erlebnisklettergartens, der letztendlich sicher angeseilt und unter ständiger Aufsicht der Guides von allen Teilnehmern geschafft wurde. Die Riesenschaukel in 25 Meter Höhe und das Erklimmen eines 11 Meter hohen Baumstammes ließen den Adrenalinspiegel sprunghaft ansteigen. Anstrengend, aber lohnenswert, war die Halbtages-Radtour durch Wiesen, Wald und Feldern rund um Abtenau mit Abstecher zu den gewaltigen Wasserfällen und zu einer Kneipp-Anlage, die zur Erfrischung ausgiebig genutzt wurde.

Nach den Outdoor-Events erlernten die Jugendlichen in der Reflektion, wie sie die gemachten Erkenntnisse im Alltag umsetzen können. Abendliche Motto-Parties waren in der Black-Hole-Disco angesagt, genauso wie Billard und Tischfußball. Die Internet-Corner wurde intensiv zum Surfen im Netz und zum Schreiben und Abholen von E-Mails genutzt. Intensive Einzelgespräche, aber auch Einzelgespräche und Diskussionsrunden über Themen, die die Jugendlichen interessieren und berühren, wie „Schule“, „Bildung“, „Erziehung“, „Arbeitsmarkt“ und „Jugendkultur“ in ihrer ganzen Bandbreite, wurden mit viel Engagement vom Leitungsteam durchgeführt. Den Abschluss bildete eine große „Schaumparty-Disco“. Unmengen von Schaum verwandelten den Vorplatz für zwei Stunden in eine große Badewanne, in der sich die Jugendlichen, beschallt mit den passenden Sommerhits, sichtlich wohl fühlten. Ein Sprung in den hauseigenen Badesee befreite von den Schaummassen des Körpers.

Am Ende der leider viel zu schnell vergangenen Woche waren sich alle Jugendlichen einig: Hier wollen wir wieder hin! Und das können sie, und andere auch, denn auch 2011 hat die Bundesjugend für Computer, Kurzschrift und Medien diese Erlebnisfreizeit bereits im Jahresprogramm vorgesehen.



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