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< Diplomarbeit "Stenografie heute"
Freitag, 4. März 2005 11:18 Alter: 13 Jahr(e)

Von: Jochen Schönfeld

Kinder brauchen Orientierungshilfen im Mediendschungel

Parlamentarische Staatssekretärin Marieluise Beck auf der Bildungsmesse didacta


"Medien gehören selbstverständlich zum Alltag von Kindern. Ein kritischer Umgang mit den Medien sollte aber ebenso selbstverständlich sein." Dies sagte die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Marieluise Beck, heute auf der "didacta - die Bildungsmesse" in Stuttgart. Die didacta ist die größte Fachmesse für Lehrerinnen und Lehrer, Erzieherinnen und Erzieher sowie aus- und weiterbildenden Fachkräfte in Europa. "Eltern müssen ihren Kindern Orientierungshilfen im Mediendschungel geben. Denn Kinder sollten die modernen Medien richtig nutzen können. Eine Anleitung im Umgang mit digitalen Medien gehört zur Erziehung dazu. Medien machen Spaß, sie unterhalten, bilden und vermitteln Werte. Aber längst nicht alle Angebote sind für Kinder geeignet. Vieles macht Angst und verstört oder verwischt die Grenzen zwischen Realität und Fiktion. Mit unserer Kampagne 'SCHAU HIN! Was Deine Kinder machen.' geben wir Eltern und ihren Kindern Tipps für einen vernünftigen Medienkonsum."

Gemeinsam mit dem Schweizer Musiker DJ BoBo und Juri Tetzlaff vom Kinderkanal KI.KA präsentierte die Parlamentarische Staatssekretärin Marieluise Beck auf der SWR-Bühne am 4. März 2005 die Kampagne "SCHAU HIN! Was Deine Kinder machen.". "SCHAU HIN! Was Deine Kinder machen." ist eine Initiative der Programmzeitschrift HÖRZU und des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend in Partnerschaft mit Arcor, ARD und ZDF. Seit 2003 informiert die Kampagne Eltern und Erziehungsverantwortliche über elektronische Medienangebote, verbunden mit gezielten Erziehungstipps für 3- bis 13-Jährige (http://www.schau-hin.info/). Die Kampagne unterstützt Eltern unter anderem mit Broschüren und Informationen, wo sie geeignete Sendungen und Spiele finden oder was eine angemessene Zeit vor dem Fernseher oder Computer ist - damit diese nicht die einzigen "Freunde" der Kinder sind.

Nach der Präsentation auf der SWR-Bühne eröffnete die Parlamentarische Staatssekretärin das Bühnenprogramm der Kampagne "SCHAU HIN!" und diskutierte mit Dr. Helga Theunert, Institut für Medienpädagogik in Forschung und Praxis, Prof. Dr. Christian Pfeiffer, Kriminologisches Forschungsinstitut Niedersachsen e. V., sowie Wolfgang Bergmann, Familienpsychologe, über das Thema "Pädagogik zwischen Puppen & Pumpgun - Wie sollen Eltern mit Computerspielen umgehen?".

Pressemitteilung Nr. 332/2005 des Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend



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