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Dienstag, 3. Juli 2018 21:15 Alter: 84 Tag(e)

Bundessiegerehrung 2018 in Duisburg

Am letzten Juniwochenende fand in Duisburg die Siegerehrung des 45. Bundesjugendschreibens statt.




Bei strahlendem Sonnenschein und sommerlichen Temperaturen erwarteten die teilweise weit angereisten Teilnehmerinnen und Teilnehmer nicht nur ihre langersehnten Urkunden und Glückwünsche, sondern auch ein buntes Rahmenprogramm mit viel Spaß und Kultur. Die Jugendherberge in Duisburg befindet sich im Landschaftspark Nord, der sein besonderes Flair durch das stillgelegte Hüttenwerk erhält.

Nachdem am Samstagnachmittag des 30. Juni die Zimmer der bezogen wurden, konnten sich die Anwesenden bei spaßigen Spielen besser kennenlernen. Hierzu fanden sich 5er-Gruppen zusammen, die sich mit jeweils einer Spielfigur gegen die anderen Gruppen durchsetzen mussten. Es galt: Wer zuerst durch Würfeln die Zahl 100 erreicht, gewinnt. Die Besonderheit lag darin, dass nach jedem Würfeln die entsprechende Zahl zunächst unter vielen weit verteilten Zetteln gefunden und die Aufgaben auf der Rückseite von der Gruppe erfolgreich absolviert werden mussten. Neben dem Nachlegen eines Sudokus mussten u. a. verbal und pantomimisch dargestellte Begriffe erraten oder die Geschlechterklischees unter Beweis gestellt werden. Nach dieser das Kennenlernen und den Zusammenhalt fördernden Aktion wurde am späten Nachmittag der kreative Fotowettbewerb eröffnet: Bis um 9 Uhr am Folgetag konnten die nach Zimmer eingeteilten Gruppen das Gelände erkunden und dabei ihre Fotos in der eingerichteten WhatsApp-Gruppe der Jury zur Verfügung stellen. Die Bedingungen dafür waren, dass das Foto etwas mit Industrie zu tun haben und die Jury muss auf dem Foto erkennen können musste, wie sich die Gruppe beim Schnappschuss fühlte. Unterbrochen wurde die Fotoaktion von einem sättigenden Abendessen, das in einem Sturm auf die begehrten Schoko- und Vanillepuddings mündete. Im Anschluss nahmen einige die Gelegenheit wahr und lieferten sich sportliche Wettbewerbe beim Kickern und Tischtennisspielen. Ab 20 Uhr begann für alle die 18. ExtraSchicht – Nacht der Industriekultur. Hier war für jeden Geschmack etwas dabei: Neben einer archäologischen Ausstellung bot das gut besuchte Festival eine häufig genutzte Fotobox, ein kniffliges Gewinnspiel, bei dem die Anzahl der Kronkorken im Kofferraum eines Autos geschätzt werden mussten (es waren sagenhafte 64 000 Stück!), diverse Livemusik sowie allerlei sportliche Betätigungsmöglichkeiten (u. a. Abseilen von einem stillgelegten Hochofen, schwindelerregendes Klettern und wackliges Slacklinen). Auch für das leibliche Wohl war mit einer Vielzahl von Essensständen, Cocktailbars u. v. m. gesorgt. Besonders Fleißige konnten sich eine „kleine, fette“ Plüschfledermaus ergattern. Höhepunkt des Abends stellte für die zahlreichen Besucher das spektakuläre Feuerwerk im industriellen Flair des stillgelegten Hochofens 5 dar.

Am Morgen des 1. Juli blieb nach einem stärkenden Frühstück und der Räumung der Zimmer noch etwas Zeit für die finalen Schnappschüsse des Fotowettbewerbs und für einen regen Austausch der gestrigen Erlebnisse, ehe es zur abschließenden Siegerehrung ging. Der amtierende Bundesjugendleiter Roman Hoos führte nach einer einladenden Rede, bei der er sich vor allem für die großartige Arbeit aller Beteiligten bedankte, durch die diesjährige Siegerehrung. Begonnen wurde mit der ältesten Disziplin, der Kurzschrift, gefolgt von Tastschreiben, Textbearbeitung und -gestaltung sowie der Tabellenkalkulation, dem jüngsten Wettbewerb. Am 45. Bundesjugendschreiben nahmen insgesamt 6 766 TeilnehmerInnen teil, davon 100 in Kurzschrift, 5 372 in Tastschreiben, 813 in Textbearbeitung und -gestaltung, 229 in Tabellenkalkulation und 252 im Staffelschreiben. So erhielten die angereisten Bundesjugendsieger und -siegerinnen neben ihrer langersehnten Urkunde und den Gratulationswünschen des Bundesjugendleiters unter großem Applaus auch eine kleine Präsenttüte von der BJCKM.

Nach einem Abschlussfoto traten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wieder die Heimreise an, wobei sich einige Interessierte die Gelegenheit nicht nehmen ließen, die nun betretbare, imposante Hochofenanlage noch einmal genauer in Augenschein zu nehmen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Bundesjugendschreibens trainieren schon fleißig für das nächste Bundesjugendschreiben und freuen sich auf die anschließende erlebnisreiche Siegerehrung.

Aaron Willems



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