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< Sach- und Tätigkeitsbericht 2004
Dienstag, 12. April 2005 14:20 Alter: 13 Jahr(e)

Von: Peter Flühr

Ein Novum: Frauenquintett an der Spitze des Stenografenbunds

Hannelore Schindelasch (Oldenburg), Barbara Broeker (Dülmen) und Waltraut Dierks (Münster) standen am 10. April im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung des Deutschen Stenografenbundes. Aufgrund einer Ergänzungswahl komplettierten sie das Gremium des Gesamtvorstandes, nachdem der bisherige Präsident Karl Wilhelm Henke und die Vizepräsidenten Wolfgang Klein und Josef Stehling von ihren Ämtern zurückgetreten sind. Wie bisher schon gehören Schriftführerin Barbara Kijek (Heilbad Heiligenstadt), Schatzmeisterin Waltraud Schmitt (Ober-Mörlen) sowie Bundesjugendleiter Jochen Schönfeld (Berlin) zur Vorstandsriege.




Der neue Vorstand. Hinten, von links: Bundesjugendleiter Jochen Schönfeld, Vizepräsidentin Waltraut Dierks, Vizepräsidentin Barbara Broeker. Vorne, von links: Präsidentin Hannelore Schindelasch, Schriftführerin Barbara Kijek, Schatzmeisterin Waltraud Schmitt.

Um mit Optimismus in die Zukunft blicken zu können, "müssen wir miteinander arbeiten, denn nur so können wir weiterkommen", umriss die neue Präsidentin in einer ersten Stellungnahme die Bewältigung bevorstehender Aufgaben. Man spürte es: Die Schlagkraft soll erhöht werden. Verständlicherweise befinden sie und ihr Team sich in einer vorläufigen Sondierungs- und Erkundungsphase. Das bezieht sich auch auf die Rekrutierung der nachwachsenden Generation. Es gelte, "mit unseren heutigen Fähigkeiten" die Jugendarbeit weiter voranzutreiben, junge Menschen zu motivieren und sie mehr in die Erwachsenenorganisation zu integrieren.

Ändern wird sich mit Sicherheit die Arbeitsweise des DStB-Vorstandes. Es ist bereits angeklungen, dass die Arbeit aufgeteilt werden soll, eine konzeptionelle Maßnahme, die von der Mitgliederversammlung begrüßt wurde. Zukünftig wird das Bestreben sein, mehr Bundesseminare als bisher anzubieten. Über das Themenspektrum dieser Seminare kann erst zu gegebener Zeit Näheres mitgeteilt werden, konkrete Vorschläge werden selbstverständlich vorab entgegen genommen. Eines wurde jedoch mit Dynamik betont: "Wir müssen aggressiver in der Werbung sein und auch um einiges professioneller auftreten sowie Nischen ausnutzen."

Einhellig wurde den ausgeschiedenen Vorstandsmitgliedern Anerkennung und Lob zuteil. Im Namen der Versammlung dankte Frau Gertrud Thaumüller ganz herzlich. DStB-Ehrenpräsident Gregor Keller würdigte am Ende der von Karl Wilhelm Henke tags zuvor geleiteten Vorstandssitzung dessen geleistete Arbeit und das stete Bemühen, die Kurzschrift zu erhalten. Henke seinerseits versprach, der Organisation auch künftig mit Rat zur Verfügung zu stehen.

Im Rahmen der Mitgliederversammlung wurde das Projekt "eSteno" (= elektronisch unterstütztes Lernen) von Frau Christiane Tschur kurz vorgestellt. Die Expertin für neue Lerntechnologien machte darauf aufmerksam, dass die einzelnen Lektionen nur über die Organisation (z. B. Verein) und nicht im Buchhandel käuflich zu erwerben sind. Ansprechpartner für das Kurzschrift-Lernen am Computer sind Dozenten und Vereinsvertreter. Nähere Informationen unter www.esteno.de

Das detaillierte Rahmenprogramm zu den Deutschen Meisterschaften in Butzbach stellte Klaus Hübner vor, der beinahe jeden Programmpunkt vor Ort persönlich mit den infrage kommenden Personen oder Institutionen absprach, damit er sicher gehen kann, dass auch alles wunschgemäß klappt.

Unter der Rubrik "Verschiedenes" lud die Präsidentin der Intersteno-Landesgruppe Deutschland, Waltraut Dierks, zu den Weltmeisterschaften vom 23. bis 29. Juli in Wien ein und meinte: "Wien wird sicherlich ein großes Ereignis." Die Landesgruppe tagt übrigens am 10./11. September in Darmstadt.

Hervorragend bewährte sich Stephan Senzig als Versammlungsleiter. Mit ruhiger Hand und Übersicht hatte er die fast fünffstündige Mitgliederversammlung in allen Phasen im Griff.

Die nächste DStB-Mitgliederversammlung ist am 9. April 2006 in Soest.



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