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Mittwoch, 18. April 2012 00:20 Alter: 6 Jahr(e)

Von: Klaus Hübner

Bundesjugend für Computer rockte den Berg

Wiederholt war Obertauern im Salzburger Land Austragungsort des beliebten Ski- und Snowboardevents der Bundesjugend für Computer, Kurzschrift und Medien (Sitz in Butzbach-Ebersgöns) in den Osterferien und somit Garant für 7 sportliche, lustige und lehrreiche Tage, die 30 Jugendliche und junge Erwachsene unter Leitung des Jugendbildungsreferenten Klaus Hübner, Schulsozialpädagogen Klaus Keller und Übungsleiter- und Betreuernachwuchs Marius Hübner verlebten.






Viel Schnee, Sonne und gut präparierte Pisten sorgten für ein Super-Ski und Snowboardfreizeit der Bundesjugend für Computer, Kurzschrift und Medien (Sitz in Butzbach-Ebersgöns) in Obertauern/Österreich. Unsere Bilder zeigen die gut gelaunten 35 Teilnehmerinnen und Teilnehmer der 22. Ski- und Snowboardfreizeit ein Teilnehmer beim Sprung über die selbst gebaute Sprungschanze.

Das sehr gut ausgestattete „Jugendalpincenter“ mit Sporthalle, Disco- und Freizeitkeller und einer optimalen Verpflegung inklusive „Candle-Light-Dinner“, nur 100m von der nächsten Liftstation entfernt, war Ausgangspunkt zu ausgedehnten, wahren Erlebnistouren auf Ski und Snowboard quer durch die gesamte Schneeschüssel Obertauerns, eines der größten, geschlossenen Pistenparadiese in Österreich. Der Boarder-Funpark rund um den „Kehrkopf“ mit Kickerline, Railcombo, Halfpipe und Jibline, aber auch die schwarze Abfahrt vom „G 2“ waren die großen Attraktionen für Freestyle Snowboarder und Carver, deren Anzahl wieder ausgeglichen war.

Zwei Teilnehmer wurden von „Skilehrer“ Klaus in den ersten beiden Tagen fit gemacht für den puren Spaß im Schnee, der in diesem Jahr dank des immer wieder gewesenen Schneefalls (meist über Nacht) in Massen vorhanden und die Pisten somit ausgezeichnet waren. Leider gab es in diesem Jahr, wie bei jedem Sport fast unvermeidbar, typische Verletzungen, so dass die Praxis von Herrn Dr. Aufmesser und Frau Dr. Abschneider „nur“ einen Schlüsselbeinbruch des ältesten jugendlichen Teilnehmers zu versorgen hatte. Somit musste kaum einer auf die tollen Erlebnisse in der weißen Pracht verzichten. Dies zeugt von verantwortungsbewusstem Umgang der Jugendlichen mit den jeweiligen Schnee- und verhältnissen.

Nach den umfangreichen Abfahrten und Foto-Sessions (Salti, Drehungen über eine selbstgebaute Sprungschanze) auf oder abseits der Piste im „traumhaften“ Frühjahrsschnee, legte man beim Après-Ski in der Gamsmilchbar in der Nachmittagssonne eine ausgedehnte Pause ein, bevor man zur letzten, gemeinsamen Abfahrt mit intensiver Schneeballschlacht aufbrach. Hüttenwirt Ulli verstand es immer wieder, die anwesenden Gäste mit Akkordeon und Rhythmusstab so richtig in Après-Ski-Stimmung zu bringen.

Auch abends war immer Action angesagt: Ständig belagert waren „Wey-Kick“, das etwas andere Tischfußballspiel sowie Flipp-Kick, bei denen es um Geschicklichkeit und Taktik geht. Beim Jaccolo-Turnier hatten Jasmin Lehrl (Ü 16) mit 254 Punkten und Anna-Lena Müller (U 16) mit 180 Punkten die Nase vorn. Die umfangreiche, mit aktuellen Brettspielen ausgestattete Spielesammlung (Activity, Schwimmen und Mau-Mau waren ein Muss) verlangten von den Jugendlichen viel Kreativität und Darstellungskraft, ebenso die Kleinsporthalle, die sich hervorragend für Fußball, Volleyball, Basketball und Badminton eignete, die Tischtennisplatte und der Freizeitraum mit Billard und Tischfußball.

Natürlich wurden auch umgehend die schönsten Bilder und News für die Freunde daheim in Facebook gepostet. Abendliche Ausgänge in die internationale Event-Szene Obertauerns, Taverne und Lürzer Alm waren angesagt und beliebt; ist doch das österreichische Jugendschutzgesetz wesentlich liberaler, als das deutsche. Auch hier zeigten sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer sehr einsichtig und verantwortungsbewusst und kamen zur abgesprochenen Zeit immer pünktlich zurück.

Einzelgespräche, aber auch Gesprächsrunden über Themen, die die Jugendlichen interessieren und berühren, wie „Bildung“, „Arbeitsmarkt“, „Jugendkultur“ in ihrer ganzen Bandbreite, „Alkoholkonsum, Rauchen und Drogenmissbrauch“, „Wertevermittelung“, „Elternhaus“ und „Wohlstandsverwahrlosung“, wurden mit viel Engagement vom Leitungsteam durchgeführt.

Am Ende der gelungenen Freizeit bedankte sich Jugendbildungsreferent Klaus Hübner bei Diplom-Sozialpädagoge Klaus Keller, der ihn seit nunmehr 22 Jahren bei der Planung und Durchführung kompetent unterstützt und Marius Hübner, der als langjähriger Teilnehmer sich sehr gut in die neue Rolle als „Nachwuchsbetreuer“ eingefunden hat, mit dem Wunsch auf weitere gemeinsame Freizeiten in den Oster- und Sommerferien.

Alle Jugendlichen und auch die Betreuer freuten sich über die gelungene Maßnahme der Bundesjugend für Computer und viele haben auch ihre Teilnahme im nächsten Jahr in Obertauern schon angekündigt, sollte eine Förderung dieser Maßnahme seitens des Bundesministeriums auch 2013 stattfinden. Die Ausschreibung, wie auch andere, kann man hier einsehen und für eine Anmeldung nutzen. 



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