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Sonntag, 19. Juni 2005 23:00 Alter: 12 Jahr(e)

Von: Gregor Keller

Erster Bürgermeister Heidelbergs Prof. Dr. Raban von der Malsburg lobte Stenografenjugend

Siegerehrung Bundesjugendschreiben und Empfang durch die Stadt Heidelberg im großen Rathaussaal der Stadt




Gruppenfoto



DStB-Ehrenpräsident Gregor Keller (links) mit Herrn Erstem Bürgermeister Prof. Dr. Raban von der Malsburg

Erster Bürgermeister Prof. Dr. Raban von Malsburg begrüßte am 18. Juni 2005 um 15:00 Uhr rund 50 Jugendliche und ihre Begleitungen (Eltern, Lehrer, Trainer) im großen historischen Rathaussaal Heidelbergs, den Experten den schönsten Saal der Stadt nennen. Anlass des Empfangs durch die Stadt: Die Ehrung der Sieger des Bundesjugendschreibens 2005.

Der Bürgermeister stellte in einigen wenigen Sätzen seine traditionsbewusste und zukunftsorientierte Stadt vor (eine der schönsten und in der Welt bekanntesten deutschen Städte - die Touristenströme in der Altstadt an diesem sonnigen Tag ließen das erahnen) und forderte die offensichtlich von der Umgebung beeindruckten Anwesenden auf, ihn nach allem zu befragen was sie über die Stadt wissen wollten. Heiter ging es zu.

DStB-Ehrenpräsident Gregor Keller bedankte sich herzlich für die aufmerksame und freundlich-heitere Begrüßung des Bürgermeisters, der sich ungewöhnlich gut über die Situation der Stenografen und ihrer Organisationen informiert zeigte (er habe sich auch im Internet schlau gemacht). Keller grüßte dann für den an diesem Tag leider an der Teilnahme verhinderten Bundesjugendleiter Jochen Schönfeld, Berlin, seine liebe Sandra und ihres vor einigen Tagen geborenen Sohnes Jan Dominik. Keller: "Was die Stenografen anpacken hat eben Hand und Fuß."

Grußworte waren auch eingegangen von der Schirmherrin des diesjährigen Bundesjugendschreibens Frau Bundesministerin Renate Schmidt, von der Präsidentin des Deutschen Stenografenbundes Hannelore Schindelasch und von der Vorsitzenden des Südwestdeutschen Stenografenverbandes Monika Disser.

"Wir leben in einer Zeit, in der es ganz entscheidend ist, sich auf ebenso schnelle wie zuverlässige Kommunikation stützen zu können", schreibt der Bundespräsident der Republik Österreich Dr. Heinz Fischer in seiner Einladung zum 45. Interstenokongress mit Weltmeisterschaften vom 23. bis 29. Juli in Wien. Mit dieser Feststellung begann DStB- und Intersteno-Ehrenpräsident Gregor Keller seine Ansprache, die auch Ausführungen aus der geplanten Rede unseres Bundesjugendleiters Jochen Schönfeld einschloss. Keller ging kurz ein auf die Geschichte des BJS (jährliche Durchführung seit 1974), die Gesamtteilnehmerzahl bis heute (über eine Dreiviertelmillion) und die Bedeutung des Wettbewerbs gerade auch in der heutigen Zeit (bei Bewerbungen um eine Stelle sind doch die hier vergebenen Leistungen ausweisenden Urkunden von erheblicher Wichtigkeit). Und die Beherrschung der Tastatur gehört zur Allgemeinbildung (Wer will schon mit zwei Fingern E-Mails schreiben?).

Weitere Auszüge aus der Rede: Die heute hier anwesenden Bundessieger haben eine beachtliche Präzision und Perfektion auch mittels viel Fleiß erreicht. ... Sie haben schon in jungen Jahren hohe Leistungen erzielt, zu denen man ihnen gratulieren muss. Auch im Namen von DStJ-Bundesjugendleiter Jochen Schönfeld, DStB-Präsidentin Hannelore Schindelasch und Intersteno-Landesgruppen-Präsidentin Waltraut Dierks, drücke ich ihnen damit meine Anerkennung aus. Sie können stolz auf die erreichten Ziele sein und zu danken ist auch den Fachlehrern, Unterrichtsleitern und Trainern – aber besonders auch den Eltern, die das alles unterstützen.

Die Beteiligung in diesem Jahr war mit 19 926 Teilnehmerinnen und Teilnehmern rund 11 Prozent höher als im vergangenen Jahr (es entfielen davon 16 028 auf Tastschreiben, 202 auf Kurzschrift, 740 auf Staffelschreiben und 2 956 auf den Wettbewerb Autorenkorrektur). Die Teilnehmer kamen aus 199 Schulen und 54 Vereinen. Ganz besonders hervorzuheben ist, dass sich in diesem Jahr 232 Behinderte am Bundesjugendschreiben beteiligt haben, deren Beste auch eingeladen wurden und heute geehrt werden. Die Ergebnisliste ist im Internet online unter www.dstj.de.

Keller gab dann noch einen Überblick, worum es beim BJS geht (u. a. wer teilnehmen kann, welche Disziplinen und Altersklassen es gibt, Durchführungsmodalitäten).

Nicht nur die Ersten sind ehrungswürdig, auch die Zweiten und Dritten haben oft so hervorragende Ergebnisse erreicht, die nur geringfügig von den Erstplatzierten abweichen.

Die Sieger sind vom Ersten Bürgermeister (Kurzschrift. Tastschreiben) und dem DStB-Ehrenpräsidenten (Autorenkorrektur und Staffelschreiben –Teamarbeit ist gefragt) gemeinsam geehrt worden. Es wurden die gut gestalteten Ehren-Urkunden übergeben, dazu gab es für jeden ein kleines persönliches Erinnerungsgeschenk, herzliche Glückwünsche und gute Wünsche für die Zukunft mit auf den Weg, der dann zunächst an einem reich gedeckten "Gabentisch" vorbei führte, auf dem für jeden ein Geschenk (nach eigener Wahl) parat lag. DStJ-Bildungsreferent Klaus Hübner hatte hier wieder eine Meisterleistung vollbracht, sei es bei der Beschaffung der Geschenke als auch bei der Organisation des Aufbaus des Gabentischs als auch der freundlichen Ausgabe der Geschenke. Sven Greiner wirkte sehr hilfreich mit.

Zum Ende dankte Keller, nach einer Aufstellung von BJL Schönfeld:

Der Stadt Heidelberg für die Zurverfügungstellung des großen Rathaussaales und Herrn Ersten Bürgermeister Prof. Dr. Raban von der Malsburg für sein Engagement, heute hier so aktiv an der Siegerehrung teilzunehmen, den Textern Stefanie Wiele und Dr. Reiner Kreßmann (Kurzschrift), Uwe Brüdigam (Autorenkorrektur) und Jochen Schönfeld (Tast- und Staffelschreiben), Bildungsreferent Klaus Hübner für seine umfangreichen und zahlreichen Arbeiten, Marion und Uwe Brüdigam, die die Daten der Ergebnisse manuell erfasst und in bewährter schneller Art den Druck und den Versand der Urkunden erledigt haben (in der Regel hatten die Veranstalter zwei Tage nach der Ergebnisabgabe die Urkunden in den Händen – ein Ergebnis, von dem man vor einigen Jahren nur träumen konnte), es gab spontanen Beifall der Anwesenden, Ralf Schindelasch für die Erstellung der heute ausgegebenen Ehrenurkunden, den Sponsoren, die die Preise für die Siegerehrung - oder Geldspenden für die Durchführung der Siegerehrung - zur Verfügung gestellt haben und nicht zuletzt auch ein Dankeschön für unsere Schirmherrin Frau Bundesministerin Renate Schmidt, die ihren Schirm schützend über uns erfolgreich gehalten hat.

Vor einem Umtrunk im Rathaussaal sprach spontan Herr Erster Bürgermeister der Stenografenjugend eine lobende Anerkennung aus. Er freue sich über diese jungen Leute, die so erfolgreich und fleißig sind. Und, das gelte auch für seine so strebsamen Studenten, dieses dauernde Gejammere in unserem Lande sei bezüglich der jungen Menschen völlig fehl am Platze; sie sind zu loben für ihr vorwärtsstrebendes zielstrebiges Engagement. Viel Beifall gab's für den so sympathischen Professor, der übrigens aufforderte ruhig mal wieder nach Heidelberg zu kommen.

Ein gemeinsames Foto der Teilnehmerinnen und Teilnehmer auf der breiten Treppe zum Rathaussaal beschloss eine denkwürdige Siegerehrung des BJS 2005, die übrigens von einem Darmstädter Filmer insgesamt aufgenommen wurde.



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