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Freitag, 5. August 2005 12:37 Alter: 12 Jahr(e)

Von: Klaus Hübner

Sommerfreizeit der Stenojugend

Erlebnisreiche Tage auf Deutschlands größter Insel




22 Teilnehmer erlebten in den Sommerferien abwechslungsreiche Tage auf Deutschlands größter Ostseeinsel Rügen.



Erlebnis-Fahrradtour durch die Granitz und das Mönchsgut bei Binz.

"Da fahren wir im nächsten Jahr sicher wieder mit", Zitat eines Teilnehmers, umschrieb mit kurzen Worten den Erfolg und Verlauf der 12. Sommerfreizeit der Stenojugend im Ostseebad Binz auf Deutschlands größter Insel. Unter der Leitung und detaillierten Vorbereitung von Bildungsreferent Klaus Hübner erlebten 22 Kinder, Jugendliche, Familien und Erwachsene aus Butzbach, der Pfalz und Wunstorf interessante und abwechslungsreiche Tage bei unterschiedlichstem Wetter.

Basis und Ausgangspunkt für alle Aktivitäten und Ausflüge war das renovierte Jugendgästehaus in Binz, direkt an der Strandpromenade und dem herrlichen, weißen Sandstrand, unmittelbar in der Nähe der Landungsbrücke und des Kurzentrums, gelegen. Zahlreiche Erlebnistouren zu Schiff, Bus, Pferdefuhrwerk, Kleinbahn, Dampflokomotive, Fahrrad und Fuß sorgten für ausgefüllte Urlaubstage, bei denen auch das Strandleben nicht zu kurz kam. Ein Besuch des Jagdschlosses Granitz, der Ostseebäder Göhren, Baabe, Sellin, des Kap Arkona mit seinen beiden berühmten Leuchttürmen und den jetzt zugänglichen Bunkeranlagen, dem malerischen Fischerdorf Vitt, den berühmten Kreidefelsen mit "Königsstuhl", der "Viktoriahöhe" und den "Wissower Klinken" sowie der Hafenstadt Saßnitz waren lohnende Ziele. Ein besonderes Naturerlebnis war der Besuch der autofreien Insel Hiddensee. Hier gab es nicht nur die Möglichkeit des Badens in hohen Wellen, sondern auch der Besuch des Gerhart-Hauptmann-Museums, einer Wanderung entlang der naturbelassenen Steilhangküste zum Leuchtturm, sowie die Besichtigung der beiden Dörfer Kloster und Vitte, Fischer- und Hafenstädtchen und Heimat vieler Künstler. Ein wunderschönes Schauspiel bot das Ensemble der Störtebeker Festspiele den über 8000 Besuchern auf der Naturbühne in Ralswiek mit einer weiteren Episode aus dem Leben des legendären Seeräubers Klaus Störtebeker, die das Publikum über zwei Stunden durch eine gekonnte Darbietung und viele optische und pyrotechnische Höhepunkte in Bann hielt, die mit einem tollen Feuerwerk über dem Jasmunder Bodden beendet wurde.

Ein Höhepunkt in Bezug auf Erlebnis und Anstrengung war eine 32 Kilometer lange Überlebenstour per Fahrrad durch die Granitz und das Mönchsgut. Sie führte fernab von Tourismus an fast unberührte Stellen und zeigte die abwechslungsreiche Flora und Fauna dieser schönen Ostseeinsel. Auf den Spuren deutscher Geschichte wandelte man in Prora, dem KdF-Bad, mit seinem über sieben Kilometer langen, einzigartigem Gebäude, das zwar immer noch nach einer zukünftigen Verwendung sucht, aber schon einige Museen, wie Boxermuseum, Eisenbahn- und Technikmuseum, die Wasserwelt, das Prora-Museum und "Planet DDR" beherbergt.

Natürlich wurde auch das Nachtleben am Strand und in Binz erkundet, das mit diversen Beach-Parties, Sport-Events, Live-Musik und Konzerten auf dem Kurplatz für alle Generationen und täglich etwas zu bieten hatte. Am weißen Sandstrand war nicht nur Baden und Faulenzen angesagt. Beim Beach-Volleyball und Beach-Soccer kamen trotz manchmal kühler Temperaturen alle ins Schwitzen. Ihrer Kreativität freien Lauf ließen die Jugendlichen beim Bauen von Sandburgen: Herrliche Kunstwerke waren entstanden, deren Existenz leider nur von kurzer Dauer war. Beim Nerf-Vortex-Weitwurf (ein eiförmiges Fluggerät mit Flügeln) konnte Pascal Rühl aus Ebersgöns den Sieg erringen. Auf dem Gelände des Jugendgästehauses wurden, gemeinsam mit den Jugendlichen anderer Gruppen unzählige Runden um die Tischtennisplatte gedreht. Auch das Tischfußballspiel und der Billardtisch waren ständiger Magnet. Beim Jaccolo-Contest (ein Holzscheiben-Schiebespiel) hatte Wolfgang Schubert aus Butzbach, gefolgt von Edeltraud Dittrich und Karin Garberding (beide Stenografenverein Wunstorf) die Nase vorn. Beim Bohnensäckchen-Zielwurf-Spiel lagen Tobias Schmidt, Michael Rettig (beide Ebersgöns) und Wolfgang Schubert (Butzbach) gleichauf an der Spitze. Ein Grill- und Spielfest am letzten Abend bildete den Rahmen um Abschied zu feiern, nicht ohne sich zur Sommerfreizeit der Stenojugend im nächsten Jahr zu verabreden.



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